INITIATIVE MONNAIE PLEINE SUISSE: Abstimmung 2018 -

Volksabstimmung am 10. Juni 2018 - Einschätzungen, Rückblicke, Analysen

Inhalt:

Videos: Stimmung nach der Abstimmung

Einige Einschätzungen und Feedbacks

Rückblicke auf die Vollgeld-Initiative

Internationale Perspektive

Analysen der Abstimmungskampagne und des Ergebnisses

Analyse von Prof. Ph. Mastronardi

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Am 10. Juni 2018 erhielt die Vollgeld-Initiative 24,3 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Detaillierte Ergebnisse finden sie beim Bundesamt für Statistik.

Starkes Zeichen für die Vollgeld-Initiative

Trotz der massiven Verwirrungs- und Angstkampagne der Gegner und den Fehlinformationen durch den Bundesrat und die Nationalbank stimmten 24.3% für die Vollgeld-Initiative. Das ist ein Achtungserfolg und zeigt, dass sehr viele Schweizerinnen und Schweizer realisiert haben, dass die Geldherstellung der privaten Geschäftsbanken zu zahlreichen Problemen führt. (Lesen Sie weiter die Medienmitteilung der Vollgeld-Initiative)

Das Ergebnis muss man in Relation zu den Ergebnissen anderer Volksinitiative sehen, z.B. bedingungsloses Grundeinkommen am 05.06.2016 mit 23,1% Ja, Erbschaftssteuerreform am 15.06.2015 mit 29% Ja oder Mindestlohn am 18.05.2014 mit 23,7%.

Gemeinden mit über 40% Ja für Vollgeld:

Videos: Stimmung nach der Abstimmung

Statements und Interviews auf der Abstimmungsfeier am 10. Juni 2018 in der Grossen Schanze in Bern.

Reinhold Harringer, Sprecher des Initiativkomitees

Gespräch zur Abstimmung

Michael Derrer, Beschwerdeführer

Reichte Beschwerde wegen unsachlicher Kommunikation gegen SNB und Bundesrat ein.

Raffael Wüthrich, Mediensprecher der Vollgeld-Initiative

Gespräch zur Abstimmung

Ansprachen auf der Abstimmungsfeier

Beiträge von:
- Hansruedi Weber
- Prof. Philippe Mastronardi
- Daniel Meier
- Shigehito Sasaki
- Jean-Marc Heim
- Konstantin Demeter
- Katharina Serafimova
- Alec Gagneux
- Prof. Joseph Huber
- Maurizio Degiacomi
- Christoph Pfluger
43 Min.

Martin Alder, Ökonom im Kampagnenteam

Gespräch zur Abstimmung

Maurizio Degiacomi, Kampagnenteam Vollgeld-Initiative

Gespräch zur Abstimmung

Prof. Joseph Huber, Berlin, Wissenschaftlicher Beirat der Initiative

Gespräch zur Abstimmung

Thomas Brändle, Mitglied des Initiativkomitees

Gespräch zur Abstimmung

Andrew Müller, Allianz für Vollgeld und Gerechtigkeit

Gespräch zur Abstimmung

Matthias Sigg, Organisator Säuli-Tour

Gespräch zur Abstimmung

Elsa Reimann, Unterstützerin der Vollgeld-Initiative

Gespräch zur Abstimmung

Felix Opprecht, Unterstützer der Vollgeld-Initiative

Gespräch zur Abstimmung

Daniel Gamper, Vollgeld-Befürworter

Gespräch zur Abstimmung

Daniele Schranz, CWL Media Group

Gespräch zur Abstimmung

Einige Einschätzungen und Feedbacks

Elisabeth Loose: Gut Ding will Weile haben - geben Sie bitte nicht auf. Sie wissen selbst, dass viele Initiativen mehrere Anläufe brauchen. Erst müssen wir Schweizerinnen und Schweizer uns mit diesem Gedanken vertraut machen; das geht nicht auf Anhieb. Auch mir war nicht bewusst, dass nicht die Nationalbank allein unser Geld herstellt. Ihre Information hat bestimmt schon sehr viel bewirkt.

Konstantin Demeter: Vollgeld-Abstimmung: eine Niederlage für die Gesellschaft. Die Falschinformationen der Behörden sind inakzeptabel und sehr problematisch, da sie die Instrumente der direkten Demokratie untergraben, für deren ordnungsgemäßes Funktionieren korrekte, objektive und umfassende Informationen eine unabdingbare Voraussetzung sind. Die Tatsache, dass die Behörden uns diese Voraussetzung verweigert haben, sollte ein weiterer Grund sein sich ernsthaft Sorgen zu machen anstatt zu Jubeln, wie ein Kind wegen eines Tors dass es nach einem klaren Foul gegen den Gegner erzielt hat.

Thomas Mayer: Die Vollgeld-Initiative war eine Eisbrech-Initiative. Noch vor wenigen Jahren wurde vom Etablishment noch geleugnet, dass Banken Geld erzeugen. Dieses Eis ist nun gebrochen, nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. Das öffnet den Weg.

Christian Müller: War zu erwarten, schade – ist aber ein gelungener Anfang. Kommentar im Infosperber, hier weiterlesen ...

Martin Ebling: Vielen Dank für euer Engagement bei der Vollgeldinitiative. Ich habe sie mit Spannung verfolgt und dort wo es mir möglich war unterstützt. Ich denke das Thema war für einige noch zu hoch und das Thema Sicherheit zu tief. Zudem kennen zu wenig Menschen wie die Vorgehensweise bei einer Annahme der Initiative ist. Wenn etwas angenommen wird, dann muss es nicht morgen eins zu eins umgesetzt werden. D.h. es ist Zeit das Ziel stepbystep anzugehen - also in Etappen. Ich denke bei dem Thema Geld spielen (diffuse) Gefühle schnell mit herein und da braucht es viel Klarheit, sich davon nicht lenken zu lassen.

Karin Bernhard: Ich möchte mich bedanken für Ihr Engagement. Ich bin erst ganz kurz auf die Homepage gestossen und zwar, weil ich aufgrund der hundslausigen Dokumentation im Abstimmungsbüchlein selber nach Informationen suchte. Ich verstehe nicht wahnsinnig viel von der ganzen Finanzwelt, bin aber der Ansicht, dass ganz viel falsch läuft und die einseitigen Machtverhältnisse zu immer grösseren Problemen im Land führen. Ich mag es gar nicht, wenn man versucht, mich für dumm zu verkaufen. In diesem Sinne heisst es: unbedingt dranbleiben.

Esther Adler: Was Ihr geleistet habt, verdient meinen höchsten Respekt. Auch wenn es für ein JA nicht gereicht hat, so ist es Euch doch gelungen, das aktuelle kranke Geldsystem in breiten Teilen der Bevölkerung zu thematisieren. Dass die Gegner die Initiative vorwiegend mit Angstmacherei, Verwirrung und Halbwahrheiten bekämpften, spricht für die Wichtigkeit Eures Anliegens. Uneigennützig habt Ihr Euch über viele Monate im Interesse unseres Landes und der Bürger engagiert. Dafür spreche ich Euch meinen herzlichsten Dank aus. Es bleibt zu hoffen, dass die Diskussion rund ums Vollgeld nicht einschläft.

Rudolf N. Strässle: Ich bin nun bald 71 Jahre alt und habe für das Frauenstimmrecht gestimmt, das ging auch nicht auf einmal...

Josef Benz: Für mich ist es nach wie vor ziemlich schockierend, die Diskrepanz zwischen Abstimmungsresultat und meinen persönlichen Begegnungen zu sehen. Ich kenne überhaupt niemanden, der das jetzige System gutheisst respektive es für zukunftsfähig betrachtet. Darum frage ich mich: woher kommen all diese Nein – Stimmen? Die einzige Erklärung für mich ist, dass sehr viele Menschen nicht ausreichend und sachlich informiert waren. Ich selbst habe sehr früh per Whatsapp die Kurzvideos verschickt, wie sie in meinem Familien/Bekanntsschafts – Chat eh so häufig verteilt wurden. Das war super, weil viele überhaupt keine Ahnung hatten, wie das so ist mit der Geldherstellung. Und der Schock über diese Erkenntnis sitzt vielen noch tief. Das ist echt verrückt, unser jetziges System. Dass es solange kommentarlos gutgeheissen oder stillschweigend akzeptiert wurde, ist wirklich besorgniserregend. Gott sei Dank hat die Initiative hier sehr vielen Menschen zu mehr Bewusst – Sein verholfen. Es war erst der Anfang.

Peter Pfister: Meiner Meinung nach war die Vorlage und die Kampagne zu schwierig zu verstehen für Otto Normalverbraucher und bot den Gegnern zu viele Angriffspunkte. Keine einzige prominente Persönlichkeit, die auch ausserhalb der Finanzkreise bekannt ist, machte sich zudem dafür stark. Ganz zu schweigen die etablierten Parteien. Das streut bei denen, die sich vor allem auf ihr Bauchgefühl verlassen, starke Zweifel an der Sache.

B. Mohn: Ihr habt wunderbare Arbeit geleistet! Die Ablehnung von Bundesrat, Nationalrat, Nationalbank und Banken war zu massiv, um diese Abstimmung zu gewinnen! Leider! Der Normalschweizer hat Angst vor jeder Veränderung. Es wäre gut gewesen!

Agnes Kleimaier: Ich sehe die verlorene Abstimmung nicht als ein Versagen an. Es ist ein Zeichen gesetzt. Die Informationen und die Diskussionen gehen weiter. Wir wollen ein gerechtes Geld für eine gerechte Welt. Das ist, glaube ich, für alle ein dringendes Anliegen. Wie lange brauchte es von der ersten Demonstration für eine AHV und ein Frauenstimmrecht bis zu ihrer Einführung?! Wir haben einen langen Atem!

Johannes Heckmann: Der Problemdruck für Vollgeld war in der Schweiz (noch) nicht hoch genug, aber ein Anfang ist trotzdem gemacht. Zudem war die Vollgeldinitiative nicht leicht zu verstehen und die medial-politische Nebelmaschine tat ihr übriges. Souverän triumphieren die Strategen des fiktiven Finanzkapitals. Der Interessenskonflikt in dem sich Thomas Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, befand, wird noch zu thematisieren sein!

Patrik Bühler: Habe selten einen solchen engagierten Abstimmungskampf erlebt. Toll gemacht. Lieder hat es nicht ganz gereicht.

Rückblicke auf die Vollgeld-Initiative

Albin Meyer, Zürich, 15.06.2018:

Vollgeldinitiative – "Lessons Learned"

Das Sammeln von Unterschriften erwies sich für mich persönlich als relativ einfach. Die Leute konnten schnell überzeugt werden, strengere Vorschriften für Banken zu unterstützen. Oft wurde ich gefragt, aus "welcher Ecke" die Vollgeldinitiative stammt. Dass wir nicht in das klassische Links-Rechts-Schema eingeordnet werden können, verwirrt viele Bürger. Dies kam vor der Abstimmung beim Verteilen von Flyer umso mehr zum Tragen. Da wollten die Leute wissen, welche Parteien denn das Anliegen unterstützen. Dass ausser ein paar kleine unbedeutende Randparteien keine einzige uns unterstützt hat, zeigt, wie unsere Demokratie funktioniert: Die Strategie der Vollgeld-Gegner im Abstimmungskampf war klug. Sie haben ein angsteinflössendes Mantra erschaffen: "Experiment! Gefährlich! Schädlich!" Dieses wurde im nationalen Parlament durch die Bankenlobby den wichtigsten Parteimitgliedern eingetrichtert, damit alle grossen Parteien die Nein-Parole beschliessen. Die Finanzierung der Parteien durch Banken spielte dabei sicher auch eine Rolle. Anschliessend wurde SNB-Chef Thomas Jordan an die Front geschickt, um das Mantra im Volk zu verbreiten. "Wenn die grossen Parteien und sogar die SNB dagegen sind, dann muss man das wohl ablehnen."

Ich bin sehr enttäuscht, dass keine einzige NGO die Vollgeldinitiative unterstützt hat. Ich glaube, dass auch hier Geld eine grosse Rolle spielt. Man möchte verhindern, dass grosszügige Spender abspringen, wenn eine bankenkritische Vorlage befürwortet würde. Es gibt aber auch einen weiteren Aspekt: Sowohl Parteien als auch NGOs lancieren lieber ihre eigenen Initiativen, um auf sich aufmerksam zu machen, anstelle Anliegen anderer Bewegungen zu unterstützen. Das zeigte sich bei der JUSO oder den jungen Grünen, die zwar die JA-Parole beschlossen haben, aber keine aktive Unterstützung anboten.

Aber immerhin hat die Bevölkerung dank dieser Abstimmung erfahren, dass 90% des Geldes nicht durch die Nationalbank geschöpft werden, sondern durch private Banken. Diese neue Erkenntnis muss jetzt erst einmal verdaut werden. In Kombination mit der nächsten Finanzkrise, die zweifelsfrei kommen wird, könnte die nächste Vorlage für eine Verbesserung des Geldsystems mehr Erfolg haben. Das Frauenstimmrecht wurde schliesslich auch nicht im ersten Anlauf eingeführt. Aber ich denke, beim nächsten Mal müssten Parteien und NGOs im Vorfeld mit eingebunden werden. Eine Zusammenarbeit mit verteilter Verantwortung könnte fruchtbar sein. Möglicherweise sind dann inhaltlich Kompromisse einzugehen mit den Partnern, aber wenn dadurch die Chance einer Annahme steigt, sollte man sich das überlegen. Strategisch gesehen müsste man den Gegner, also allen voran die beiden Grossbanken UBS und CS, aus dem Busch locken. Sie hatten sich im Abstimmungskampf geschickt hinter den Parteien und der SNB versteckt. Die Frage, ob das gerecht sei, wenn Banken mit Geld aus dem Nichts Milliardengewinne einfahren, könnte beim Volk möglicherweise mehr Zustimmung erhalten, als die Frage um die Sicherheit des Geldes auf dem Konto.

Michael Brandenberger, Thalwil, 15.06.2018:

Die Geschichte die ich schreibe ist traurig.

Nicht, weil die Vollgeld-Inititiative abgelehnt wurde - das kann passieren in einer Abstimmung - sondern weil mir vom Staat vor Augen geführt wurde, was ich bisher nicht geglaubt habe :

Wir leben in einer Bananenrepublik !

Es scheint sogar in der von mir bisher als leuchtendes Beispiel hochgehaltenen Schweiz Fairness, Ehrlichkeit und Sachlichkeit in der Politik wie in den Medien nicht zu geben. Anstatt regieren Dünkel, Filz und Geld.

Die Art und Weise wie Politik und Medien die unbequeme Vollgeld-Initiative behandelten könnte kaum fieser irgendwo auf der Welt stattgefunden haben. Darum habe ich den Glauben ins Schweizerische System verloren.

Unsere Demokratie wird zum Hohn, wenn tendenziöse und bewusst fehlerhafte Abstimmungsunterlagen durch den Staat erstellt werden. Der Stimmbürger wird veräppelt und irregeleitet. Leider muss angenommen werden, dass das nicht das erste Mal war und somit gründet für mich die Schweiz, wie sie heute ist nicht auf dem Willen des Volkes sondern sehr wahrscheinlich auf dem Willen der in der Schweiz tätigen politischen Kaste respektive deren Auftraggeber.

Und am Schluss sitzt da ein Bundesrat auf seinem Stühlchen und plappert in die Fernsehkameras, dass er sehr erleichtert sei, es sei eben so, dass diejenigen die die Initiative nicht verstanden hätten, Nein gestimmt haben.

Genauso ist es.

Schade . . .

Prof. Peter Ulrich:

Massive interessengetriebene Diffamierungsstrategien

Ich finde, wir haben eigentlich erstaunlich viel an sachlichen Widerständen antizipiert und der gründlich durchdachte Verfassungstext hat vor ihnen recht gut standgehalten. Was wir - mangels realpolitischer Erfahrung - aber nicht so richtig vorausgesehen haben, sind (1) die geringe Sorgfalt vieler Status-quo-Bewahrer bezüglich des genauen Wahrnehmens nur schon der wahren Zielsetzung der VGI und (2) die massiven interessengetriebenen Diffamierungsstrategien, die von der Unterstellung falscher Zielsetzungen bis zur schlichten Zuschreibung diskreditierender Absichten (Verstaatlichung, Planwirtschaft, Banken-Bashing) reichten. Im Nachhinein würden wir uns wohl von Anfang an bemühen, dafür sprachlich und inhaltlich noch geringere Angriffsflächen zu bieten und klare Entkräftungen parat zu haben.

So, wie es lief, mussten wir alle so manches laufend dazulernen. Immerhin würde ich sagen, dass damit unser eigenes Bewusstsein für die Zusammenhänge erheblich gewachsen ist. Die Qualität der Informationen auf der VGI-Website sowie der erfreulich vielen Voten von unserer Seite in den Medien (inkl. der zahlreichen Blogs, die ich beobachtet und z.T. selbst „gefüttert“ habe) ist stetig gestiegen. Und, last but not least: Einer breiten Bevölkerung konnten wir so überhaupt erstmals ein Bewusstsein für die Problematik des bestehenden Geldsystems vermitteln, wie vielen Rückmeldungen zu entnehmen war. Das war ja auch das „realistische“ Basisziel, nicht wahr? Allein schon dafür hat sich alles gelohnt! In diesem Sinn haben wir, so finde ich, durchaus Grund zur Zufriedenheit.

Werner Zumbrunn, Muttenz, 14. Juni 2018

Meine Geschichte der Vollgeld-Initiative

Schon 1966 lehrte der bekannte ETH-Ökonom Prof. Hans Würgler, u. a. langjähriger Leiter der Konjunkturforschungsstelle KOF, dass nicht unsere Nationalbank den grössten Teil unseres Geldes schöpft, sondern die privaten Geschäftsbanken. Wir Studentinnen und Studenten konnten es kaum glauben – so wie es heute auch ein grosser Teil unserer Bevölkerung im Vorfeld der Abstimmung über das Vollgeld kaum glauben konnte oder noch immer nicht glaubt.

Das Thema hat mich seit jungen Jahren nicht mehr losgelassen. Ich habe u. a. gelernt, dass ein Vorläufer des Vollgeldkonzepts vor beinahe hundert Jahren von Ökonomen der Chicago University nach der grossen Depression in den USA entwickelt worden ist. Ich habe auch zur Kenntnis genommen, dass einer der ausgewiesensten Geldtheoretiker der Schweiz, der St. Galler Ökonomieprofessor Hans Christoph Binswanger, zu den Verfechtern des Vollgeldes gehörte. Letztlich habe ich mich mit Geld und Leserbriefen für die Vollgeldinitiative engagiert.

Die Argumente des Bundesrates, aller politischen Parteien und der Wirtschaft zum Thema Vollgeld waren meines Erachtens grösstenteils irreführend. In bewährter Manier wurde einerseits von risikoreichen Kamikaze-Experimenten und andererseits von unserem sicheren Geldsystem gesprochen. In den Chor der Gegner reihte sich unerlaubterweise auch unser Präsident der Nationalbank ein. Bundesrat und Finanzminister Maurer behauptete in der ARENA sogar, dass „es“ immer funktioniert habe. Vom Fall der Thuner Spar- und Leihkasse, welche im Gegensatz zur UBS nicht gerettet worden ist, und nach 1991 bei den Gläubigern einen Schuldenberg von 233 Mio. Franken hinterliess, hat er offenbar noch nie etwas gehört. Den Vogel abgeschossen hat aber Nationalrat Matter – seines Zeichens Verwaltungsratspräsident der Helvetischen Bank, einem Nutzniesser des bisherigen Systems. In der Nationalratsdebatte hatte er behauptet, eine Geschäftsbank könne nicht aus dem Nichts Geld schöpfen; am Abstimmungssonntag sagte er mit Befriedigung ins Mikrophon von SRF, dass die Vollgeldinitiative sowieso zum grossen Teil vom Ausland gesteuert und finanziert worden sei.

Angesichts der geschlossenen Ablehnungsfront kann einen das Abstimmungsresultat nicht verwundern. Das Schweizer Volk hat es versäumt, sich selbst einen grossen Gefallen zu tun und dafür zu sorgen, dass sich auch die Schere zwischen Arm und Reich ein bisschen schliesst. Es ist ohne Wenn und Aber zu akzeptieren, dass es sich entschieden hat – was aber noch lange nicht heisst, dass es Recht hat. Ich für meinen Teil belasse meine Ersparnisse wie schon seit Jahrzehnten ausschliesslich auf unserer ziemlich sicheren Kantonalbank mit Staatsgarantie; ich bezeichne sie gerne als „kommunistisch“: Vor Jahrzehnten galt nämlich in der PDA die Meinung, dass es auch einem Kommunisten erlaubt ist, sein Erspartes auf dieser Bank anzulegen, denn ein allfälliger Gewinn der Bank komme ja dem Volk zugute.

Gil Ducommun, Rüeggisberg, 14. Juni 2018

Die Idee der Vollgeld-Initiative hat mich sofort überzeugt.

Nicht im Detail, da fehlen mir die Kenntinsse, aber in der Stossrichtung. Da es um eine wesentliche Idee ging, beschloss ich Spender zu werden. Ich überwies über die Jahre immer wieder Beträge, wieviel weiss ich nicht.

Meinen Bekanntenkreis informierte ich vor langer Zeit über die für mich grosse Bedeutung des Vorstosses. Einen Monat vor der Abstimmung schrieb ich alle nochmals an, es sei wichtig, möglichst viele JA-Stimmen zu erziehlen, auch wenn die Initiative abgelehnt wird.

Die Initianten produzierten sehr viel Material, zu viel nach meinem Geschmack, da man heute die Menschen per Mail (usw. erreicht). Zum Material auflegen ist das jedoch gut, aber ich sah wohl nie irgendwo solches Material liegen. Es liegt eh schon enorm viel Material herum überall. Der bessere Weg Menschen zu erreichen ist heute elektronisch meine ich.

Die Initianten habe ihre Arbeit sehr gut gemacht, ohne Polemik, sachlich und emotional korrekt.

Die Gegner habe ihre Arbeit ebenso gut gemacht, sie vertreten die heutige Gesellschaftsform, sind dominant, das ist normal. Es braucht viel Zeit für grosse Würfe in der Basisdemokratie der Schweiz: siehe Frauenstimmrecht!

Also: das Bewusstsein der Schweizer Bevölkerung wurde geschärft, aber nicht grundlegend verändert. Etwas mehr, 35% JA, wäre schön gewesen. Aber das Mögliche wurde getan. Ich danke herzlich denen, die sich voll einsetzten!

Marcel Obert, Basel, 15. Juni 2018:

Ich bin Mitglied der EVP (Evangelische Volkspartei) Basel-Stadt

und habe mich mit 2 Standaktionen im Rahmen der Regiogruppe Vollgeld für die Vollgeldinitiative eingesetzt. Mir ging es vorallem darum, dass die Menschen in der Schweiz über das Thema Geldherstellung, Vollgeld und die entsprechende Initiative informiert werden und sich politisch damit auseinandersetzen. In einer EVP-Versammlung habe ich Flyers und Initiativtexte mit Erläuterungen des Initiativkommitees aufgelegt. Ich wurde von der Redaktion des "EVP aktuells", der Parteizeitschrift der EVP Basel-Stadt, angefragt, einen Artikel zum Thema Vollgeldinitiative zu schreiben. Leider konnte ich dies nicht tun, bzw. habe es dann selber abgelehnt zu tun, da mir die Redaktion vorschreiben wollte, gemäss der Parolenfassung der Partei schreiben zu müssen. So läuft leider Parteipolitik, auch bei den Christen, welche meine Brüder und Schwestern im Glauben sind. Ich finde, dass ein guter Politiker göttliche Visionen haben und reine Sachpolitik ungeachtet von Parteiinteressen betreiben sollte. Ein solcher Politiker bin ich.

Internationale Perspektive

Prof. Thomas Mayer, Köln, ehem. Chefvolkswirt Deutsche Bank:

Sie haben großartige Arbeit geleistet, auf die Sie stolz sein können. Sie haben das Verständnis der Geldschöpfung weltweit erhellt.

 

Monetative e.V., Deutschland

Liebe Schweizer Vollgeld-Freunde,
die Entscheidung ist gefallen. Die Stimmbürger haben sich mit Mehrheit gegen Euren Vorschlag entschieden. Für viele von Euch war das Ergebnis der Volksabstimmung im ersten Moment vielleicht enttäuschend, so wie auch für uns  – auch wenn wir als Ausländer nur indirekt betroffen sind. Ein Erfolg in der Schweiz hätte die Arbeit der Vollgeld-Initiativen in Euro-Land und weltweit natürlich erheblich erleichtert.
Ihr habt gekämpft wie die Löwen gegen eine geschlossene Front von Banken, Medien und Politik. Eure Gegner waren nicht wählerisch in der Auswahl ihrer Mittel: Übertreibungen, Fehlanalysen sogar Falschbehauptungen wurden bemüht. Darunter auch die so oft bemühte Mär von der ausländischen Unterwanderung, die in diesem Zusammenhang nun wirklich keinen Sinn macht. Denn Ihr habt die Vollgeld-Bewegungen in aller Welt (und auch uns) inspiriert und die Abstimmung selbst durchgezogen.
Euer Engagement war aber nicht umsonst. Nach diesem Sonntag ist nichts mehr wie zuvor. Eure Kampagne hat in Wissenschaft und Medien eine breite, internationale Diskussion um die Geldordnung losgetreten. Noch nie hat es so viele Artikel in Fachpresse, noch nie so viele Diskussion über Geldschöpfung und Vollgeld in der wissenschaflichen community gegeben. Selbst in der deutschen Regionalpresse gab es über den aktuellen Anlass hinaus große Artikel über das Für und Wider von Vollgeld.
Das ist Rückenwind für unser Anliegen. Die vielen Pressebeiträge tragen in einem unerhofften Maaße dazu bei, die weit verbreitete Geldillusion zu hinterfragen. Euer Achtungserfolg ist uns Ansporn, noch mehr für die Aufklärung über die Geldschöpfung durch private Banken zu tun und die Alternative dazu, die Vollgeld-Ordnung, populär zu machen.
Wir sagen heute: „Dank Euch!“ Und wir freuen uns auf die nächsten Treffen und Diskussionen mit Euch.

Lieben Gruß
Klaus Karwat, Arne Pfeilsticker (für den Monetative-Vorstand), Lothar Schnitzler (Pressesprecher)

 

American Monetary Institute: Congratulations on an epic achievement!

Dear Vollgeld Initiative,
Congratulations on the impressive turnout and proportion of votes you got in today's referendum.
I know you have all worked so hard for this.   You can all be very proud of your significant and historic achievement.
You have put monetary reform "on the map" and "on the radar" of a great many people around the world (including in the U.S.).
You were up against a very strong opposition, but you managed to defy them and get your message across so forcefully that it attracted the attention of the mainstream media around the world.   That has never happened before in history!   That is a truly epic achievement.
On behalf of the American Monetary Institute (AMI), I want to thank you for the great work you have done.
I know you will all be exhausted, but please take heart from the fact that you did the right thing, and you did it very well.   You have achieved so much.   You have raised awareness.
Whatever you decide to do next, please know that we stand with you in solidarity.

Very best regards,
Jamie Walton
Interim Director American Monetary Institute

 

International Movement for Monetary Reform:

Results from the Swiss sovereign money referendum are in: 
24% of voters approved the "Vollgeld-Initiative"!
While this means that the Swiss miss the chance to give the power of money creation back to the people, the result is nevertheless a great success given the high complexity of the topic and a heavy counter-campaign by the banking lobby. Especially the Swiss central bank acted as the main opposition, put out false information about the initiative and spoke of a cocktail of disaster. Given this heavy opposition and misinformation, the result was a considerable achievement.

The official press release from the Vollgeld-Initiative can be found here.

Notably, the "Vollgeld-Initiative" has been very successful in bringing the issue of monetary reform into serious academic debate and to the headlines of international media. Only few years ago it was still highly questioned if private banks do really create money and money reform activists have been considered as "cranks". Thanks to the wholehearted engagement of our colleagues from Switzerland this situation has changed considerably.

Just check out the impressive coverage in international media:

While our high hopes for the referendum have not materialised, our united effort for a monetary system in service of people and planet continues with growing self-confidence and strength.

It was Gandhi who said:

We are definitely in stage three now!

Analysen zur Abstimmungskampagne und zum Abstimmungsergebnis

Vollgeld-Initiative: Sensationelles Ergebnis bei repräsentativer Nachbefragung durch LINK-Institut

80 Prozent will dass die Nationalbank den Schweizer Franken herstellt. Eklatanter Widerspruch zum Abstimmungsergebnis.
Eine repräsentative Nachbefragung des Instituts LINK brachte Erstaunliches zu Tage.
60% der Befragten meinen irrtümlicherweise, dass die SNB schon heute den überwiegenden Teil unseres Geldes herstellt. Damit sind sie der Ansicht, dass das Ziel der Vollgeld-Initiative schon umgesetzt sei. Das erklärt, weshalb die Dringlichkeit der Vollgeld-Initiative durch die Abstimmenden nicht wahrgenommen wurde. Tatsächlich wird das gesamte elektronische Buchgeld, das etwa 90% der Geldmenge ausmacht, von den privaten Geschäftsbanken erzeugt.
Die Nachbefragung zeigt ausserdem, dass das Abstimmungsergebnis in eklatantem Widerspruch zu den Ansichten der Auskunftspersonen steht. Obwohl fast 80% der Befragten der Meinung sind, dass die Herstellung von Schweizer Franken ausschliesslich Sache der Nationalbank sein soll, wurde die Vollgeld-Initiative, die genau dies verlangte, nur von 24% der Abstimmenden angenommen.
Und obwohl nur 10% der Befragten der Meinung sind, dass private Banken den Schweizer Franken herstellen sollen, haben am 10. Juni 2018 76% der WählerInnen dafür gestimmt, dass die privaten Banken weiterhin das elektronische Buchgeld und damit ca. 90% der Geldmenge herstellen.

Diese frappierenden Widersprüche können so erklärt werden:
- Da das Thema der Geldschöpfung neu war, ist es bei dem überwiegenden Teil der Stimmbürger noch nicht richtig angekommen. Das Initiativkomitee hatte trotz grosser Anstrengungen nicht ausreichend Ressourcen zur Verfügung, um die grundlegenden Informationen zum Verständnis der Vollgeld-Initiative der Bevölkerung zu vermitteln.
- Die Nein-Kampagne hat zusammen mit irreführenden Informationen im Bundesbüchlein und seitens der Schweizer Nationalbank zur Verwirrung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entscheidend beigetragen. (Die diesbezügliche Abstimmungsbeschwerde liegt derzeit beim Bundesgericht.)
Die Nachbefragung und das Abstimmungsergebnis zeigen, dass die Diskussion zur Frage “Wer soll unser Geld herstellen?” nicht abgeschlossen ist. Eine erneute Debatte darüber würde der Demokratie gut anstehen

Hier: Link zu den Ergebnissen der Nachbefragung

Voto Studie zur Abstimmung 10. Juni 2018

Mit dem Forschungsprojekt VOTO wird nach jeder eidgenössischen Volksabstimmung die Beweggründe für die Teilnahme und die Entscheide der Schweizer Stimmberechtigte untersucht: http://www.voto.swiss/

Die Voto Studie zur Abstimmung vom 10. Juni 2018 ist hier: http://www.voto.swiss/wp-content/uploads/2018/07/VOTO_Bericht_10.06.2018_DE.pdf

Zusammenfassung: http://www.voto.swiss/wp-content/uploads/2018/07/VOTO_10.06.2018_Summary_DE.pdf

"Die Vollgeld-Initiative bereitete den Stimmenden erhebliche Mühen. 58 Prozent gaben an, es sei ihnen bei dieser Vorlage schwer gefallen zu verstehen, worum es ging. Aus diesem Grund spielten Empfehlungen von Akteuren, denen man Vertrauen schenkt, eine sehr bedeutende Rolle: Gemäss eigenem Bekunden folgten 21 Prozent der Ablehnenden und acht Prozent der Ja-Stimmenden entsprechenden Empfehlungen.
Bei den Ja-Stimmenden kamen noch 17 Prozent hinzu, die das Begehren annahmen, weil sie ein Misstrauen gegenüber den Geschäftsbanken hegen.
Die Argumente der Initiativbefürworterschaft fanden zwar durchaus Anklang. Nichtsdestotrotz hielt eine überwiegende Mehrheit der Stimmenden einen Wechsel zu einem Vollgeldsystem für ein zu riskantes Experiment, das sie nicht einzugehen gewillt waren."

Tamedia Nachbefragung

Die drei Tamedia-Umfragen zur eidgenössischen Abstimmung vom 10. Juni 2018 sind hier: https://www.tamedia.ch/de/umfragen

Vollständiger Bericht vom 12. Juni 2018 zur Nachabstimmungsbefragung:
https://www.tamedia.ch/tl_files/content/Group/PDF%20Files/Deutsch/Bericht_NAB_AbstJuni.pdf

Daraus einige bemerkenswerte Punkte:

Stimmentscheid nach Parteien: Die Tamedia Nachbefragung zeigt, dass die Vollgeld-Initiative bei den Grün-WählerInnen eine Mehrheit bekam mit 51% Ja, gefolgt von SP-Wählern mit 32% Ja, SVP mit 24% Ja, GLP mit 23% Ja, BDP 16 Ja, CVP 12% Ja und FPD 12% Ja.

Wohnort: In Städten betrug die Zustimmung 31%, auf dem Land 20%.

Argumente für und gegen die Vollgeld-Initiative
Die Anteilswerte sind jeweils nur für die Befürworter oder die Gegner einer Vorlage berechnet.

Welches Argument spricht am ehesten für die Vollgeld-Initiative?
- Unsere Bankguthaben sind im Falle einer Bankenkrise nicht sicher, weil es sich um virtuelles Buchgeld handelt. 33%
- Die Initiative ist eine Möglichkeit, an der Urne Kritik an der Bankenwelt zu äussern. 25%
- Die Gewinne der Geldschöpfung sollen der Allgemeinheit zugutekommen. 20%
- Vollgeld macht elektronisches Geld so sicher wie Bargeld im Tresor. 9%
- Keines. 6%
- Ein anderes. 7%
Statistische Unschärfe (±) 3%

Welches Argument spricht am ehesten gegen die Vollgeld-Initiative?
- Unser Geld- und Währungssystem funktioniert. Eine radikale Abkehr davon ist ein Abenteuer mit unkalkulierbaren Risiken. 61%
- Die Initiative schränkt die Geschäft stätigkeit der Banken ein und schädigt den Finanzplatz. 18%
- Die Initiative gefährdet die Unabhängigkeit der Nationalbank und die Preisstabilität. 9%
- Ein Vollgeldsystem kann Finanz- und Wirtschaft skrisen nicht verhindern. 8%
- Ein anderes. 3%
- Keines. 1%
Statistische Unschärfe (±) 3%

Medienberichterstattung zur Vollgeld-Initiative

Das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (FOeG) der Uni Zürich beobachtet die Medienberichterstattung vor Abstimmungen und erstellt jeweils einen Abstimmungsmonitor. (https://www.foeg.uzh.ch/de/analyse/dossier.html#3)

Die Anzahl der Berichte über die Vollgeld-Initiative war im Vergleich zu anderen Abstimmungen leicht unterdurchschnittlich und die Tonalität klar negativ, das heisst, die Kritik überwiegte.

Inserateanalyse

Seit 2013 untersucht Année Politique Suisse an der Universität Bern die Kampagnentätigkeit im Vorfeld eidgenössischer Abstimmungen. Konkret werden Zeitungsinserate aus 53 Printmedien während acht Wochen vor dem Abstimmungstermin gesammelt und analysiert. Die bisher zwischen 2013 und 2018 erfassten 52 Inseratekampagnen können miteinander verglichen werden. 
Die Auswertung von Année Politique Suisse zu den Abstimmungen vom 10.06.2018 rund eine  Woche  vor  dem  Urnengang  zeigt  eine  durchschnittlich  starke  Kampagne  zum Geldspielgesetz, obwohl der Vorlage eine eher geringe Relevanz zugeschrieben wird. Vergleichsweise wenige Inserate wurden zur Vollgeld-Initiative publiziert, diese stammen zu einem sehr grossen Anteil von den Initiativgegnern und weisen einen recht eigenwilligen Kampagnenverlauf auf.

Die Vollgeld-Initiative:
Aufklärung über unser Geldsystem. 
Eine Analyse von
Prof. em. Dr. iur. Philippe Mastronardi

Die Vollgeld-Initiative ist am 10. Juni 2018 mit 75% Nein-Stimmen deutlich abgelehnt worden. Trotzdem bleibt sie wertvoll. Abgelehnt wurde sie nur, weil Behörden und Parteien nicht gewillt waren, ihre alte Denkweise infrage zu stellen. Wenn eine nächste Krise des Geld- oder Bankensystems, die mit der herkömmlichen Politik nicht bewältigt werden kann, sie dereinst zum Umdenken zwingen sollte, kann das Vollgeld als Modell zur Lö-sung dienen.

Lesen Sie hier die gesamte Analyse